Im Oktober 2017 war es wieder einmal so weit. Mit einem Tag Vorlaufzeit meldete sich der MdK, der Medizinischer Dienst der Krankenversicherung, bei unserer Diakoniestation zur Prüfung der Einrichtung, der Unterlagen, der Rechnungen und in Stichproben von der Qualität der Pflege vor Ort an. Basis aller Prüfungen sind:

  • die Grundsätze und Maßstäbe zur Sicherung und Weiterentwicklung der Pflegequalität nach § 80 SGB XI in der ambulanten Pflege, in der teilstationären Pflege und in der Kurzzeitpflege jeweils in der Fassung vom 31.05.1996 sowie in der vollstationären Pflege in der Fassung vom 07.03.1996
  • der aktuelle Stand des Wissens, insbesondere die Expertenstandards zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege
  • die qualitätsrelevanten Inhalte der Verträge der Pflege- und der Krankenkassen mit der jeweiligen Einrichtung
  • die Richtlinien zur Verordnung häuslicher Krankenpflege nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6und Abs. 7 Nr. 1 SGB V sowie
  • die relevanten Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention nach § 23 Abs. 2 Infektionsschutzgesetz (IFSG).

Der MDK erstellt innerhalb von drei Wochen nach Durchführung der Qualitätsprüfung einen Bericht, der den Gegenstand und das Ergebnis der Qualitätsprüfung enthält, die in der Prüfung festgestellten Sachverhalte nachvollziehbar beschreibt sowie die begründeten  Empfehlungen des MDK zur Beseitigung von Qualitätsdefiziten auflistet (Prüfbericht) und versendet diesen an die Landesverbände der Pflegekassen (§ 52 Abs. 1 SGB XI), an den Einrichtungsträger und an den zuständigen Sozialhilfeträger. Er erstellt für die Gesamtbeurteilung eine Benotung.

Im Falle der Prüfung unserer Diakoniestation wurde die Bestnote 1.0 vergeben. Wir sind stolz auf dieses Ergebnis, das letztlich auch die Aufwendungen unserer Schwestern zum Wohle unserer Patienten widerspiegelt.